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Reiseseiten von Schwabacher.eu Du bist hier auf der Seite Afrika-Südafrika Reisebericht 1 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Geschrieben von Gertraud Bühl Ein fotografischer Streifzug durch unsere gemeinsame Reise nach SÜDAFRIKA vom 20. September bis 06. Oktober 2005 mit Auszügen aus meinem Reisetagebuch. Meiner Schwester herzlich gewidmet zum Geburtstag im Dezember 2005. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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1. Tag, Dienstag. 20. September Endlich ist es soweit... Um 13.35 Uhr fahren wir mit dem ICE zum Frankfurter Flughafen! - Dort die Wanderung mit 6 Gepäckstücken auf dem Wagen, mehrere Rolltreppen rauf und runter, endlich zu den Schaltern der SAA South African Airways im Terminal 2. Das Einchecken geht schnell, der Flieger ist nicht ausgebucht, und wir bekommen eine Vierer- und eine Zweier-Reihe. Dennoch war unsere Platzwahl nicht sehr glücklich, wie sich dann herausstellt. - Irgendwie geht auch diese Nacht vorüber, und wir landen schon 50 Minuten früher als geplant | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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am 2. Tag. Mittwoch kurz nach 6.00 morgens in Cape Town. - Es ist noch recht finster und auch kalt. Ali, unser Abholer, steht im Berufsverkehr und kommt erst um 7.45 mit dem hellblauen Toyota. - Dann fahren wir nach Sea Point, wo wir für die ersten 5 Nächte im The Don" ein Zwei-Zimmer-Appartement haben, n 205, zwar ohne Meerblick, aber doch ganz gemütlich. - Zunächst fahren wir zu SPAR um Lebensmittel einzukaufen. - Dann ist Eri endgültig geschafft und legt sich erst mal schlafen. Ali, Sigi und ich fahren inzwischen nach Camps Bay, gehen am Strand spazieren, und landen dann in Sea Point Bei New York Bagels" zum zweiten Frühstück. - Nachmittags kommen wir dann zum Kofferauspacken, und als uns Ali endlich allein lässt, spazieren wir zur Main Road. Da steht gerade ein Sammeltaxi zur Waterfront, und schon fahren wir auch dorthin. Schließlich wollen wir auch Geld umtauschen. - Natürlich ist an der Waterfront allerhand los, die Jazz-band spielt, eine Tanzgruppe aus Malaysia ist auf der Bühne des Amphitheaters" aktiv, Musik an verschiedenen Plätzen. Dieses Einkaufsparadies ist der touristische Hauptanziehungspunkt der Stadt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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3. Tag, Donnerstag Gegen 9.oo Uhr holt uns Ali ab, wir fahren zunächst zur Bank, und anschließend über St. James und Kalkbay zum Cape of Good Hope". Natürlich sind schon einige große Touristenbusse da und viele PKWs. Mit der Funicular" fahren wir hinauf, Sigi marschiert noch die Stufen hoch zum Leuchtturm um in alle Richtungen zu fotografieren. Das Wetter ist bestens geeignet. - Dann treffen wir uns zum Mittagessen im Two Oceans-Restaurant, essen hervorragende Fischgerichte zum Lunch". - Dann geht's nach Simon's Town zu den Pinguinen am Strand von Boulders. Jackass- (Esels-) Pinguine heißen sie, weil die Laute, die sie von sich geben, wirklich denen der Esel gleicht. Ein Holzplankenweg führt zu den Beobachtungsplattformen, wo man den Tieren beim Baden und Herumspazieren zuschauen kann. Die Rückfahrt machen wir über Muizenberg und Boyes Drive. Am Abend essen wir in unserem Appt. und betrachten anschließend Sigis fotografische Ausbeute über den Fernseher. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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4. Tag. Freitag An der Rezeption bestellen wir uns morgens ein Taxi und lassen uns über die Kloof Road zur Talstation der Tafelberg-Seilbahn fahren. Das Wetter ist sehr gemischt, das berühmte Tischtuch" quillt schon über den Berg. Dennoch lassen wir uns nicht aufhalten und nehmen die Cableway, die runde, sich drehende Gondel, nach oben. The Fondue-Pot" wird sie auch genannt, da in der Schweiz gebaut. - Oben ist es empfindlich kühl, der Anorak mit Kapuze ist angebracht. Immerhin befinden wir uns in 1087 m Höhe. - Um 10.00 Uhr gibt es eine Führung über das Plateau, und Phylke, so heißt die ehrenamtlich tätige Dame, erklärt uns alle Pflanzen sehr nett und umweltbewußt. Vor allem die gelben Nadelkissen-Proteas gibt es in rauen Mengen. Gegen 12.00 fahren wir mit der Cableway wieder hinab, denn um 12.30 Uhr will uns Ali an der Station wieder abholen. - Zum Lunch finden wir uns wieder an der Waterfront und essen bei La Playa" Sandwiches und Shwarma". - Ein ausgedehnter Bummel durch die Läden der Waterfront füllt den Nachmittag. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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5. Tag. Samstag Heute ist Heritage Day", ein Feiertag. Ali holt uns gegen 10.00 Uhr ab, und wir halten erst mal in Sea Point am Foto-Shop um Sigis Fotos auf CD brennen zu lassen. Eri und ich bringen inzwischen die Wäsche zur Laundry, die hier auch feiertags arbeitet, und kaufen im OK-Markt nebenan ein paar Lebensmittel und Wasser. - Dann fahren wir nach Kirstenbosch in den Botanischen Garten. Das Gelände ist riesig, und um zu den Proteas zu kommen geht es ziemlich bergauf. Sigi fotografiert alles", auch einen Käfer im Gras, für den er sich auf den Bauch legen muß. Natürlich landen wir noch in dem gut sortierten Laden des Parks, wo Eri endlich ihren Mummel" ersteht, das Erdmännchen aus Plüsch. - Ziemlich hungrig fahren wir dann endlich nach Hout Bay, wo wir in Mariner's Wharf" hervorragend essen (Kingclip und Seafood-Salad). Leider ist es sehr windig, und die eigentlich geplante Bootsfahrt zu den Seehund-Inseln kann nicht stattfinden. Wir fahren noch ein wenig herum zu verschiedenen view points", und sind am Abend rechtschaffen müde. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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6. Tag. Sonntag Heute müssen wir den Mietwagen bei AVIS abholen. Erst fahren wir aber zum South Africa Museum" für einen Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen. - Bei AVIS gibt es den üblichen Papierkrieg, und leider nicht den bestellten VW-Polo Classic. Schließlich wird es ein Toyota-Corolla. Zuerst fahren wir wieder zur Waterfront um nur einen kleinen Imbiss zu nehmen, denn abends sind wir von Nida zum Essen eingeladen. Dennoch fällt Lunch bei Harry's Pancakes" ziemlich üppig aus. -Als wir durch die Vicotoria Mall zum Auto gehen, treffen wir dort am Bureau de Change" auf Carolin Reiber. Zwar lächelt sie, schaut aber doch recht mager und blass aus. - In Alis Haus ist so ziemlich der ganze Clan zugegen. Aber der große Tisch ist reichlich gedeckt, und es herrscht eine sehr herzliche Atmospähre. Im Dunkeln fahren wir heim und packen noch für die morgige Abreise. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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7. Tag. Montag Die großen Koffer stellen wir im Hotel ein, und um 9.20 Uhr sind wir schon unterwegs auf der N2 bis Somerset West, dann auf die R 44. In Kleinmond essen wir Mittag, und Eri hat dort auch gleich 2 Staubwedel erstanden. Das Wetter ist gut, aber immer windig. Um 14.00 sind wir schon in Hermanus und landen zufällig, aber genau richtig, bei unserer Milkwood Lodge". Wie sich herausstellt, stammt George, der Besitzer des Hauses, aus Dinkelsbühl... Mit seiner Frau Linda hat er ein schönes Anwesen gebaut, und wir beziehen zwei elegante, geräumige Zimmer mit allem Komfort. - Dann fahren wir in den Ort, finden eine freie Bank auf den Klippen und sitzen dort tatsächlich 2 Stunden immer in der ersten Reihe" zum Whalewatching. Nervig sind nur die jugendlichen Sänger, die mit scheppernder Stimme Opern-Arien zum besten geben! Wale ziehen viele vorbei, oft in Gruppen von 3-5. Jetzt ist die beste Jahreszeit sie zu erleben. |
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8. Tag. Dienstag Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem Gespräch mit Linda, fahren wir gegen 10.00 schon in Richtung Stanford. Nachts hatte es wohl ziemlich geregnet, die nicht befestigten Straßenbankette sind matschig. Aber die Strecke ist gut ausgeschildert. Bei Barrydale besichtigen wir die Bar mit Sex-Shop", benützen das WC und trinken Tee. Draußen weht ein saukalter Wind. In Calitzdorp tanken wir zum ersten Mal, und sind um 14.30 Uhr schon in Oudtshoorn, dem heutigen Etappenziel. Wir fahren aber gleich weiter zur Safari-Ostrich-Farm" um an der einstündigen Führung teilzunehmen. Die ganze Gegend ist eingezäunt und überall rennen die komischen Vögel herum. - Der Himmel wird immer grauer und der Wind ungemütlich, so fahren wir bald zu unserem Quartier Montana Gäste-Farm", die etwas außerhalb in Shoemanshoek liegt. Die alten Stallungen aus dem 18. Jahrhundert wurden zu wunderschönen Suiten umgebaut, die alle unterschiedlich, aber gut ausgestattet sind. Wolfgang und Dagmar Beitz besitzen die Farm seit 2001. Nachmittags macht Alfred, der schwarze Koch aus Kapstadt die Runde, klopft bei allen Gästen an die Tür und fragt nach ihren Wünschen für das Abendessen. Drei Hauptgänge stehen zur Auswahl. Abends begrüßt Wolfgang die Gäste am Kaminfeuer im Salon mit einem Glas Port und bittet dann zu Tisch. Zufällig sind alle Gäste aus Deutschland: Hamburg, Kassel, Neu Isenburg, und auch 4 Oberpfälzer. Es wird ein längeres Gelage, aber doch stilvoll! - Zum Glück haben die Schlafzimmer ein elektrisches Klimagerät, mit dem man auch heizen kann, denn die Nacht ist kalt! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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9.Taq. Mittwoch Heute gab es einen Sonnenaufgang begleitet von viel Vogelgezwitscher, und dann ein Frühstück im Garten. Und um 10.00 Uhr sind wir schon in der Cango Wildlife Ranch" zur Führung; erst alle Aligatoren und Kroks, dann die Flußpferde, Ziegen, und anschließend to the cat-thing": Geparden, Löwen, Jaguare und weiße Tiger. Man züchtet hier Nachwuchs. Ein Schlangenhaus gibt es auch, alle Insassen" sind hochgiftig! Und Eri ist hoch entzückt über die echten Mummel", die Erdmännchen (mercat). - Und dann wurde nochmal bei Frau Eimer angerufen: von den Mäusen" ist einer gestorben (und begraben), und zwei rennen noch in der Wohnung herum ... Über den Outeniqua-Pass fahren wir dann hinab nach George, wieder an die Küste. Den Weg Weg nach Knysna suchen wir über eine landschaftlich reizvolle Strecke, landen aber sehr schnell auf Schotterpisten und kurven über mehrere Pässe: Hoogtekraal-, Homtini- und Phantom-Pass. Auch unsere Unterkunft, den Knysna-River-Club" finden wir erst nach längerem Herumsuchen. Bekommen dann Haus 2 mit freiem Blick über die Lagune. Ein wärmender Radiator steht im Wohnzimmer, und die Betten haben jeweils eine Heizdecke. - Dann fahren wir gleich zur kleinen Knysna-Waterfront", bummeln ein wenig herum, und nehmen uns dann 3 Pizze mit nach Hause um diese in der eigenen" Küche zum Abendessen aufzubacken. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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