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Afrika-Südafrika
Reisebericht 2

 

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10. Tag, Donnerstag
Schon um 8.00 sind wir beim Frühstück. Gestern ist noch ein Bus „Ossis" angekommen, aus Radeberg. Beim Frühstück beobachten wir wie sie Marschverpflegung einpacken ...
Wir fahren um 9.00 schon zum „Elefant Park", der 22 km östlich von Knysna liegt, nahe Plettenberg Bay.
Es gibt eine geführte Tour, und mit dem Eintritt kann man gleich einen kleinen Eimer Futter für die Tiere erstehen. Ein Traktor mit Anhänger bringt uns zum Futterplatz der grauen Riesen. Diese kommen aus dem nahen Wald angetrabt und wissen sehr wohl, dass sie an diesem Platz alle 30 Min. von den Touristen gefüttert werden. Während wir die Früchte verfüttern, kann getrost fotografiert werden. Dann streuen die begleitenden Ranger Pellets auf die Erde, die von den Tieren mit dem Rüssel aufgenommen werden. Dabei lassen sie sich auch anfassen. Die ganze Tour dauert ca. l Stunde, mit dem Traktor werden wir wieder zum Ausgangspunkt zurückgebracht.
Dann fahren wir zu den „kleinen" Tieren: Monkeyland! Nochmal ca. 25 km weiter. Wir warten auf eine deutsche Führung, mit uns noch drei Regensburger, und dann kommt Christian, ein Afrikaaner, der in Stuttgart studiert hat. Eine gute Stunde marschieren wir mit ihm durch den Wald und beobachten die lustigen Klettertiere. An vielen Plätzen ist für sie der Tisch reichlich mit Obst gedeckt. Auch hier werden Tiere gehalten, die von Zirkus oder Privatpersonen „errettet" wurden. Ich habe gelernt: Lemuren haben wollige, Affen glatte Haare. Am Ende des Rundgangs gibt es noch einige Vögel und große Landschildkröten zu sehen. - Außerhalb des Geländes wird ein neues „Bird-Sanctuary" gebaut: Birds of Eden, soll bereits im November 2005 eröffnet werden. - Auf dem Weg zurück nach Knysna halten wir noch an einem „Pad-Stall" zur Mittagspause, machen einen Abstecher nach Harkerville, einem Aussichtspunkt mit Campingplatz hoch über dem Ozean (und Gästebuch!). An den (schönsten) Strand von Noetzie fahren wir auch noch schnell, 131 Stufen führen ans Meer hinab, und 3 Schlösser stehen rings um die Bucht. - Zurück in
Knysna, machen wir ab Waterfront noch eine 1,5 stündige Cruise mit „John Benn" durch die Lagune, um am anderen Ufer die „blauen Duiker", Lories (Papageien) und die Knysna-Seahorses zu sehen. - Unser Abendessen haben wir heute im Hotel. - Das war ein langer Tag!

11.Tag. Freitag
Nach dem Frühstück checken wir aus und bleiben erst mal im Ort, damit Sigi seine Fotos im Internet-Cafe auf CD brennen kann. Auf der N2 fahren wir Richtung Heidelberg, essen mittags ein Sandwich in einem Padstall. Es ist sehr heiß, und auf der Strasse gibt es immer wieder Bauarbeiten, d.h. langes Warten. Wir müssen heute nach Witsand, und kommen dort nach langen Schotterpistenfahrten am Nachmittag an. Unser Quartier ist die „Breede River Lodge", die eigentlich mehr ein Standort für Angler ist, und keinen Strand hat. Abends gehen wir zum Dinner ins Restaurant des Hauses, und ausgerechnet heute, zum Sommeranfang, spielt und singt ein Alleinunterhalter aus Zimbabwe während des Essens.... - Zurück in den Zimmern, gibt es bei mir die „Überraschung" in Form einen großen Spinne an der Wand. Sigi fotografiert sie erst bevor er sie mittels Papierkorbs fängt und über den Balkon entsorgt. - Das war dann sozusagen der „catch of the day".

12. Tag. Samstag
An den Eukalyptusbäumen, die hinter unserem geparkten Auto stehen gibt es hunderte von Webervögeln (gelbe Brillenweber) mit den dazugehörigen baumelnden Nestern.
Die müssen vor Abfahrt noch ausgiebig fotografiert werden. Diesmal fahren wir auf der Teerstraße via Heidelberg zur N2, und auf beiden Seiten des Wegs gibt es jede Menge Strauße.
Neugierig wie sie sind, rennen sie jedes Mal los, wenn ein Auto oder Mensch sich ihnen nähert. - Bei Stormsvlei biegen wir zu einem Farmstall ab, „Country Flowers" steht auf dem Schild. Und dort finden und kaufen wir wunderbare getrocknete Blumen, die sich zu farbenfrohen Gestecken arrangieren lassen.
- Nachdem Kapstadt nicht mehr allzu weit ist, beschließen wir zum Mittagessen wieder in Hout Bay zu sein. Wir treffen uns mit Ali in Muizenberg und fahren dann via Constantia zu „unserem" Restaurant „Mariner's Wharf". Das Wetter ist zwar nicht so großartig, aber Sigi kann heute doch die Bootsfahrt zu den Seehund-Inseln machen. - Dann zurück nach Sea Point in unser Appartement, heute bekommen wir Nr. 105, das völlig identisch eingerichtet ist. Nur mit den Handtüchern, Tassen und Besteck hat das Personal Probleme; entweder es sind zu viele, oder zu wenig ...

13. Tag, Sonntag
Schon am frühen Morgen ist Sigi mit seiner Kamera unterwegs, um Möwen, Tauben, Polizisten, Jogger und Schwarze an der Promenade zu fotografieren. Gegen 10.00 kommen Ali, Ronnie und Jackie, um mit uns den Sonntag in den Winelands zu verbringen. Bzw. es war mein Wunsch nach Paarl und zum „Taal Monument" zu fahren, und irgendwo zu Mittag zu essen. Irgendwie kommen wir von einer anderen Seite nach Paarl und fahren über einen abenteuerlichen unbefestigten Weg hinauf zum Denkmal.
Trotz schlechter Vorhersage ist das Wetter gut, nur die Bergspitzen sind teils in Wolken. Die Sicht vom Monument ist gut, und die Königsprotea blüht auch. - Dann fahren wir nach Franschhoek, spazieren kurz durch die schön angelegte Anlage um das Hugenotten-Denkmal (große Büsche blühender Proteen!) und suchen dann lange ein Restaurant, das Platz für 6 Personen hat! Letztendlich stellen wir selbst 2 Tische zusammen, der Service ist schleppend, aber das Essen ist gut. Ronnie bestellt die Vorspeisen: Knoblauchbrot und gebackenen Halumikäse. Wunderbar! - Erst um halb vier Uhr fahren wir weiter, nach Stellenbosch zu „Spier's", einem großen Weingut, auf dessen weitläufigem Gelände Strauße, Zebras, Oryx-Antilopen und andere Böcke grasen. Außerdem werden dort verwaiste Geparden aufgezogen, und es gibt große Volieren. 7 junge Geparden sind z.Zt. da und zu besichtigen. - Abends kommen Ronnie + Jackie noch mit in unser Appartement auf 1 Tasse Tee/Kaffee.

14.Taq, Montag
Heute vormittag müssen wir den Mietwagen zurückgeben, also letzte Chance noch schnell zum Signal Hill hinauf zu fahren, der schönen Aussicht wegen! Wir nehmen den Weg über Camps Bay, und dann über die Kloof Road hinauf. Ausreichend Zeit und Platz zum Fotografieren. -Um 10.00 Uhr sind wir schon bei AVIS, die Rückgabe ist schnell erledigt, und wir machen uns zu Fuß auf in die Fußgängerzone „St. George's Mall". Eri ist auf der Suche nach silbernen Ohrringen, wir werden aber lange nicht fündig, alle Juwelliere bieten nur Gold an ... Um 12.30 holt uns Ali am Holiday Inn ab um mit uns nach „Century City" zu fahren und dort im „Canal Walk", dem riesigen Einkaufszentrum, zu Mittag zu essen. Schließlich landen wir in einem Cafe, sind aber nicht soo angetan. Und wie immer: doch noch zur Waterfront. Dort kaufen wir bei „Pick'n Pay" noch einiges ein, und Eri findet auch ihre Ohrringe, mit Giraffen anstatt Elefanten, aber in Silber.

15. Tag, Dienstag
Gegen 10.00 holt uns Ali wieder ab. Eri und Sigi nehmen ab Waterfront den Doppeldecker-Bus zur Stadtrundfahrt, und ich fahre mit Ali in „unser Lokal" nach Boschendal zum Lunch. Nachmittags treffen wir uns wieder an der Waterfront, und am Abend beim „Paulaner" zum Abendessen. Heute ist Sigis Geburtstag, und dafür hatte ich einen Tisch im „Africa Cafe" reserviert. Er will aber nicht, also landen wir beim Paulaner, weil's dort Leberkäse gibt, den er dann aber auch nicht will. - Ali freut sich über ein Wiener Schnitzel, das er zu Hause nicht bekommt. - Meine Käsespätzle sind absolut lausig ... - Dann kurven wir noch herum um den angestrahlten Tafelberg zu sehen, leider erstrahlen die Scheinwerfer erst nach 20.00 Uhr, und da müssen wir schon daheim sein, weil Nida uns besuchen will. Sie kommt dann erst gegen 21.00 mit
ihrer Freundin Nadja, aber mit den 2 großen Tabletts mit Trockenfrüchten und allerlei kleinen Geschenken. Sie ist ein lieber Besucher.

16. Tag. Mittwoch
Heute ist unser Rückreisetag! - Vormittags packen Eri und ich die Koffer, Sigi wandert wieder fotografierend herum. Wir sind ziemlich schnell fertig, dann ist Warten angesagt. - Ali holt uns nach 11.00 Uhr, weil wir am Flughafen noch essen wollen, außerdem hat er noch eine Verabredung mit Michelle von Lufthansa. Es ist alles ein wenig durcheinander, und wir sind froh, als wir endlich unser Gepäck einchecken können. - Dann verabschieden wir uns von unserem treuen Begleiter und begeben uns in die Abflughalle im Obergeschoß. Dort gibt es noch einen Laden von „Out of Africa", wo man herumstöbern kann, und im „Farmstall" kaufen wir noch 3 der wunderschönen großen Blumensträuße mit Proteen. Unser Abflug ist um 17.15 Uhr. Auch diesmal sind in der Maschine noch viele Reihen frei, und ich ergattere mir gleich eine Viererreihe, nebst 5 Kopfkissen und zwei Decken. Für 12 Stunden Flug ist das schon ganz gut!
Am Donnerstag. 06. Oktober
landen wir früh um 5.25 Uhr wieder wohlbehalten und nicht ganz taufrisch in Frankfurt. - Warten auf die Koffer - lange Wege zum Fernbahnhof - Warten am Bahnsteig, und dann kommt der Zug „verkehrt herum" eingefahren. Unsere Wagen ist nicht im Abschnitt F sondern A, so kämpfen wir uns mit dem Gepäck durch den Zug.

Ende gut - alles gut! - Um 9.29 Uhr sind wir wieder in Nürnberg und erreichen die nächste S-Bahn.
- Es war eine schöne Reise!

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